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Ägyptisches Wohnhaus

Während in den Städten des alten Ägypten Bauland rar war und die mehrstöckigen schmalen Häuser wenig Platz boten, konnten sich vornehme Ägypter prächtige Villen in ausgedehnten Gärten leisten. Meist schützten hohe Außenmauern die großzügigen Anlagen; der Eingang wurde von einem Wächter in einer Loge bewacht.
Das Innere der ägyptischen Villa bestand in der Regel aus drei Raumgruppen, dem Empfangsbereich, in dem Besucher empfangen und Geschäfte getätigt wurden, der zentralen Säulenhalle und den Privatgemächern. Die Säulenhalle bildete den Mittelpunkt des Hauses, nicht nur in baulicher Hinsicht. Sie diente der Familie als Gesellschaftsraum, in dem auch Freunde unterhalten wurden. Die Wände der luftigen Halle waren höher als die der anderen Räume. Oft gab es knapp unter dem Dach Fenster, die Licht einließen und den Raum hell und großzügig machten. Die Privatgemächer bestanden in erster Linie aus den Schlafzimmern der Familie, ergänzt durch geflieste Bäder und Waschräume. Vervollständigt wurde das vornehme ägyptische Anwesen durch Unterkünfte für die Dienerschaft, Vorratskammern, Stallungen und einen weitläufigen Garten, in dem sich oftmals auch die Familienkapelle befand.




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