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Das römische Landhaus

Die Römer übernahmen von den Etruskern deren Art Häuser zu bauen. Um einen teilweise überdachten, meist großzügig bemessenen Innenhof, das „Atrium“, gruppierten sich Wohn- und Arbeitsräume. An der Straßenseite des Gebäudes befand sich häufig eine Werkstatt oder ein Laden.
Die römische Villa bildete gewissermaßen die kleinste Zelle der römischen Lebenswelt. Landhäuser in einfachem Stil oder Stadtvillen mit aufwändiger Ausstattung besaßen jedoch nur die vornehmen römischen Großfamilien, zu denen auch das Gesinde und die Sklaven gezählt wurden, und deren Oberhaupt der pater familias war. Von der Straße her führte ein Gang ins Atrium, wo auch der Hausaltar seinen Platz hatte.
Die Dächer fielen schräg nach innen ab und ließen ein Rechteck zum Ablauf des Regenwassers (compluvium) frei, das sich in einem Becken (impluvium) in der Mitte sammelte. Auch der Hausaltar und das der Göttin Vesta geweihte Herdfeuer befanden sich im Atrium, ebenso wie ein Schränkchen mit den Wachsmasken der Vorfahren, das meist in einem Seitenflügel des Atriums untergebracht war. Die Schlafräume der Familie hatten in der Regel Holzfußböden, während die Gesellschafts-, Ess- und Gästezimmer mit Mosaikfußböden ausgestattet waren. Durch eine Doppeltür gelangte man in den hinteren Teil des Hauses. Von hier führte ein Gang in einen gärtnerisch gestalteten Säulenhof (peristyl) oder in einen Garten.




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