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Marien-Apotheke (Marktplatz 10)

Das 1488 für den Bürgermeister Jagstheimer errichtete Haus gegenüber dem Rathaus ist 1812 zum Apothekengebäude umfunktioniert worden. Die Marienfigur unter dem Erker des schmucken Fachwerkhauses gab der Apotheke ihren Namen. Die ursprüngliche Apothekeninneneinrichtung, zu der ein schöner achteckiger Rezepturtisch mit Messingaufsatz und St. Cosmas und Damian-Figuren gehört, ist noch erhalten. Wie viele andere Ansichten der Stadt Rothenburg diente auch die Marien-Apotheke dem Maler Carl Spitzweg im Jahre 1858 als Motiv für sein Skizzenbuch; diese Skizze wurde die Vorlage für sein Bild „Der verliebte Provisor“. Auch der Bronzemörser, der heute neben dem Eingang in der Offizin steht, ist auf dem Bild zu sehen. Die Originalzeichnungen werden im Kupferstichkabinett in München aufbewahrt. Im dreißigjährigen Krieg gehörte das Haus dem Altbürgermeister Nusch, der Rothenburg mit dem Meistertrunk rettete. Das Haus war damals Schauplatz vieler politischer Verhandlungen.


Gewerbehalle (Marktplatz 9)

Beim Gebäude Marktplatz 9 handelt es sich um die Gewerbehalle, früher Fleisch- und Tanzhaus, im städtischen Besitz. Heute befindet sich im Erdgeschoss eine Kunstausstellung; im 1. und 2. Obergeschoss werden die Kostüme des Festspiels aufbewahrt.




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