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Die Hauskatze

Die Hauskatze ist weltweit verbreitet. In Deutschland lebt sie in über 8 Millionen Haushalten und zählt damit zu den beliebtesten Haustieren. Im Durchschnitt wird sie 15 bis 20 Jahre alt. Die älteste Katze der Welt wurde angeblich 38 Jahre alt. Eine ausgewachsene Hauskatze ist etwa 50 cm lang. Der Schwanz kann 25-30 cm lang werden. Das Fell ist getigert, gestromt oder getupft und hat meist schwarze, rote oder braune Farbtöne. Schon der Körperbau zeigt, dass Katzen keine ausdauernden Läufer, sondern eher lauernde Jäger sind. Die Ohren sind in verschiedene Richtungen beweglich, die Hinterbeine haben eine kräftige Springmuskulatur. Ihre Krallen liegen in Hauttaschen der Pfoten und können bei Bedarf ausgefahren werden.
Mit ihrem Sehsinn können Katzen vor allem Bewegungen wahrnehmen. Das feine Gehör und die Fähigkeit des Richtungshörens helfen bei der Jagd. Besonders ausgeprägt ist der Tastsinn. Die Schnurrhaare an Ober- und Unterlippe sind durch ihre Wurzeln mit dem Nervensystem verbunden. Über den ganzen Körper verteilen sich Tastrezeptoren. An den Vorderpfoten ermöglichen sie die Wahrnehmung von Beutetieren durch Bodenerschütterungen. Katzen sind schwindelfrei und haben einen guten Gleichgewichtssinn. Im Fallen drehen sie sich reflexartig in die Bauchlage und landen so gefahrlos auf allen vier Pfoten.
Eine Katze lernt ihr Jagdverhalten von der Mutter. Wenn diese nicht jagt, können ihre Jungen die Jagd nicht erlernen. Katzen sind soziale Tiere und schließen sich oft in Gruppen zusammen. Sie erkennen sich gegenseitig am Geruch und kommunizieren über Laute und Körpersprache. Viele Laute entwickelten sich erst durch das Zusammenleben mit Menschen. Katzen haben eine ganz andere Körpersprache als Hunde, was zwischen den Tieren zu Missverständnissen führt. Ein Hund, der mit dem Schwanz wedelt, zeigt Freude, eine Katze deutet das allerdings als Bedrohung.
Im Alten Ägypten begann man, die Falbkatze als Heimtier zu halten. Sie gilt daher als Urahn der Hauskatze. Eine ägyptische Gottheit wurde als Katze dargestellt, deshalb galten die Tiere als heilig. In fernöstlichen Ländern wie Japan, China und Thailand werden bis heute Katzen als Gottheiten verehrt oder als Dämonen gefürchtet. Vermutlich kam die Katze in der Antike über Griechenland und Rom nach Europa. Im Mittelalter wurden Katzen gehalten, um die Mäuseplage in den Griff zu bekommen. Durch Aberglauben wurden sie oft als Begleiterinnen von Hexen und des Teufels gefürchtet.
Heute sind Katzen beliebte Figuren und Motive in der Kunst und in der Kultur. Filme wie Walt Disneys „Aristocats“, das Musical „Cats“ oder die Comicfigur „Garfield“ haben Kultstatus. Im Internet werden Katzenbilder geteilt, und der 8. August wurde zum jährlichen Weltkatzentag erklärt.




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