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Bücker Bü 131 „Jungmann“

Die Firma Bücker - Anfang der dreißiger Jahre gegründet - hatte sich auf den Bau von Schulflugzeugen spezialisiert. Die Bü 131 war ihr erstes Flugzeug, das als zweisitziges Schulflugzeug für Anfänger entwickelt wurde. Es wurde nicht nur von zahlreichen deutschen Flugschulen benutzt, sondern auch für die Ausbildung von Militär-Piloten. Die Maschine wurde auch in einige Länder exportiert und in Japan in großer Stückzahl in Lizenz gefertigt. Auch hier wurde die Bücker 131 Jungmann sowohl für zivile als auch militärische Schulungszwecke eingesetzt. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Schulflugzeuge sogar mit Bomben ausgerüstet und an der Ostfront eingesetzt.
Die Konstruktion war konsequent auf Leichtbau ausgerichtet. Das Stahlrohrgerüst des Rumpfs war mit Stoff bespannt, ebenso das Höhenleitwerk. Nur die Pilotenkanzel und der Motor waren mit Leichtmetall verkleidet. So erreichte man ein Leergewicht von 390 kg. Der Hirth-Motor mit 105 PS genügte für eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h. Bei einer Reisegeschwindigkeit von 170 km/h konnte die Bücker Jungmann ca. 650 km weit fliegen und bis auf eine Höhe von 3.000 m steigen.
Auch heute noch kann man zahlreiche Flugzeuge dieses Typs bei Flugtagen in der Luft bewundern.












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